Studienwerk für deutsch-japanischen Kulturaustausch in NRW e.V.  独日文化交流育英会

Geschichte

Das Studienwerk ist im Dezember 1989 als gemeinnütziger Verein in Düsseldorf gegründet worden.

Gründungsmitglieder waren:

  • Akira Arikawa
    • damaliger Geschäftsführer der Japanischen Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Günter Löb
    • damaliger Hauptgeschäftsführer der Rheinisch-Westfälischen Auslandsgesellschaft e.V Dortmund
  • Toshihiko Kishiro
    • damaliger Geschäftsführer von The Fuji Bank Düsseldorf
  • Teigi Nagai
    • damaliger Geschäftsmann, Tokyo (Enkel von Nagayoshi Nagai)
  • Dr. Harald Koch
    • Staatsminister a.D., Präsident der Rheinisch-Westfälischen Auslandsgesellschaft e.V. Dortmund
  • Yoichiro Omachi
    • damaliger Direktor des Japanischen Kulturinstituts Köln

Eine japanische Tugend, die Tugend der Dankbarkeit, war die Grundlage für die Bereitstellung der finanziellen Mittel für das Studienwerk durch Teigi Nagai.

Die Stiftung ist Ausdruck der Dankbarkeit dafür, dass:

  • der Großvater des Stifters, Nagayoshi Nagai, von der Wissenschaft in Deutschland und den intensiven Kontakten mit deutschen Wissenschaftlern lernen und daraus für sich und sein Land Japan Nutzen ziehen durfte
  • seine Großmutter aus Andernach/Rhein den damals weiten und beschwerlichen Weg auf sich genommen hatte, um ihrem Ehemann in das für sie fremde Japan zu folgen und im Rahmen der Erziehung der eigenen Kinder Wert auf die Verbindung japanischer und westlicher Werte legte. Hervorzuheben ist außerdem ihr – gemeinsam mit ihrem Mann – besonderes Engagement für die höhere Erziehung/Bildung für die Mädchen.

Neben der ständigen und umfassenden Förderung der Kirche in Andernach, in der seine Großeltern getraut worden waren, hat Teigi Nagai vor der Gründung des Studienwerks bereits viele Programme japanischer Studenten in Deutschland und punktuell Programme deutscher junger Menschen gefördert.

Mit der Gründung des Studienwerks hat Teigi Nagai sein Anliegen, eine solide und kontinuierliche Förderung des deutsch-japanischen Verständnisses zu schaffen, verwirklicht.